Donnerstag, 10. September 2009 Tod einer Festplatte

 

Kürzlich tauschte ich eine 2,5? Festplatte eines Schulnotebooks, der herunter gefallen war. Das hatte die Festplatte nicht überlebt, da sie in diesem Moment in den Bootsektor geschrieben hat. Also Kopfcrash

die Daten waren noch mit viel Geduld zu retten. Weil auf dieser Platte sensible Daten der Schule waren, musste diese sicher entsorgt werden.

Diese Gelegenheit nutzen wir IT- Leute, um über eine Behauptung von mir zu wetten.

Ich prahlte nämlich mit dem geringen spezifischen Bodendruck meiner Unimog- Reifen und dass die Festpatte es aushalten würde, wenn ich darüber fahre.

Also begaben wir uns auf den Lehrerparkplatz, mit der Festplatte und Fotoapparat bewaffnet, um das Behauptete zu testen.

Ich positionierte die Festplatte hinter den Reifen, startete den Motor und rollte langsam rückwärts über die Festplatte.

Die Spannung stieg ins Unerträgliche, als die Platte wieder zu Vorschein kam. Äußerlich war ihr auf den ersten Blick nichts anzusehen. Eine leichte Eindellung des Deckels vielleicht. Ich wähnte mich schon in Siegerlaune, bis ich die Festplatte schüttelte. Es rasselte verdächtig im Innern.

Nichts Gutes ahnend öffnete ich Zuhause die Festplatte und da kam die grausige Wahrheit zum Vorschein. Die beiden magnetischen Platten waren in tausend Stücke zerbrochen.

Traurig aber wahr, ich hatte die Wette verloren. Das kostet mich nun morgen einen Kaffee.

Jedenfalls sind die Daten unrettbar zerstört und der Entsorgungsauftrag erfüllt.